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Einträge in dieser Kategorie
- Welche Distribution verwenden Sie?
- Habe ich vollen root Zugriff auf meinen V-Server?
- Gibt es Einschränkungen?
- Kann ich "netfilter" auf einem V-Server betreiben?
- Was darf ich auf meinem V-Server laufen lassen?
- Wer ist für die Sicherheit meines V-Servers verantwortlich?
- Kann ich eine Neuinstallation meines V-Servers beantragen?
- Wie logge ich mich in meinen V-Server ein?
- Bind9 will nicht auf meinem V-Server starten.
- Kann man weitere Domains auf seinen V-Server schalten lassen?
- Ist es möglich sich für seinen V-Server einen reverse DNS Eintrag mittels des PTR Flags eintragen zu lassen ?
- Problematic Programs
- Darf ich auf meinem V-Server einen Gameserver laufen lassen?
- Ist es möglich, weitere IP Adressen für meinen V-Server zu erhalten?
- Kann ich auf meinem V-Server auch einen TeamSpeak Server laufen lassen?
- Kann ich das Betriebssystem meines V-Servers nach der Bestellung wechseln?
- Kann ich meinen V-Server upgraden, sofern ich mehr Ressourcen benötige?
- Was passiert, wenn ich meinen Inklusivtraffic verbraucht habe?
- Wie kann ich meinen V-Server neuinstallieren lassen?
- Wie kann ich meinen V-Server rebooten lassen?
- Wie lange dauert es, bis der V-Server eingerichtet ist?
- Was ist ein V-Server eigentlich?
- Bieten Sie Windows NT/2000/XP V-Server?
- Sind erotische Inhalte auf ihren V-Servern erlaubt?
- Kann ich mehrere Domains unter einer IP Adresse hosten?
- Kann ich beim V-Server meinen eigenen Kernel kompilieren?
- Sind die V-Server gemanaged, sprich ob Updates eingespielt und Sicherheitslücken gestopf werden ?
- Kann auf V-Servern ein VPN-Server wie OpenVPN installiert werden?
- Ich habe mein Root-Passwort vergessen!
- Wer ist für die Daten des V-Servers verantwortlich?
- "mc" stürzt beim starten ab mit Segmenation Fault
- Gibt es eine Administrations Software für den V-Server?
- Der Zähler für den verbrauchten Speicherplatz im Kontrollzentrum zeigt einen falschen Wert an
- Ubuntu ist eine Distribution, auf dem das root-Konto grundsätzlich kein Paßwort hat und damit auch ein Login nicht möglich ist. Stattdessen greift man in der Regel über ein anderes Konto und sudo auf root-Funktionalität zurück. Wie logge ich mich in meinem Ubuntu-vServer ein?
- Wieviel Speicherplatz belegt das Betriebssystem?
- Die Uhr auf meinen V-Server geht 2 Stunden nach. Wie kann ich das ändern?
- No space left on device: Couldn't create accept lock (/var/lock/apache2/accept.lock)
- Wie kann ich den Eintrag für das Reverse-DNS ändern?
- Hallo, wie lauten denn die Einstellungen für den FTP Zugang meines V-Servers ?
- Reboot über die Konsole funktioniert nicht.
- PHP ionCube installieren
- Auf dem Vertrag für meinen V-Server fehlt das Image mit Debian und Asterisk?
- Login-Shell per Webinterface
- SSL-Zertifikat selbst erzeugen
- Frei verwendbare DNS-Server
- Kurzanleitung zur zeitgesteuerten Ausführung von Jobs mit "at"
- Probleme nach der Umstellung auf MySQL5
- Kennen Sie eine gute Konfigurationsanleitung für Asterisk?
- Wie kann ich unter CentOS die Zeitzone ändern?
- Warum bin ich gesperrt
- Probleme mit phpBB3 nach dem Upgrade auf MySQL5
- Sicherheitsrelevante PHP-Optionen
- Was bedeutet Shared-Memory?
- PHP Load Module Warnung
- Wie lösche ich den DNS-Cache?
- Apache-Webserver schreibt "apr_socket_accept" ins error.log
- Sind die VServer IPv6 fähig?
- Was versteht man unter Load?
- Neue Regeln für SpamAssassin
- Benutzerpasswörter gegen Wörterbuchattacken schützen
- Was ist /proc/kcore ?
- Debian (sarge): sources.list
- Probleme mit klogd nach Upgrade auf Debian Lenny
- MySQL - Too many connections
- Dienst startet nicht nach einen Reboot
- Paketmanagement unter Debian mit dpkg
- Confixx-Lizenz automatisch verlängern
- Mein Asterisk kann sich nicht mehr bei SIP-Providern registrieren
- httpd Spezial Einträge für Confixx
- Apache: [warn] NameVirtualHost *:80 has no VirtualHosts
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V-Server
Login-Shell per Webinterface
Dummerweise gehört ein SSH-Client nicht zur Standard-Windows-Installation und das nachträgliche Einspielen ist meist nicht immer möglich. Doch auch für solche Hürden gibt es ein Sprungbrett: Ajaxterm. Das in Python geschriebene Ajaxterm stellt über ein Webinterface wahlweise eine Login-Shell oder eine SSH-Shell zur Verfügung. Damit ist zum Einloggen auf dem heimischen Server nur ein Webbrowser notwendig – und der ist von der Stange in jedem Betriebssystem verfügbar.
Standardmäßig nutzt Ajaxterm in aktuellen Versionen die SSH-Shell als Login. Die für Ubuntu 6.10 verfügbare Ajaxversion-Version 0.7-3 ist veraltet und bietet noch keinen nativen SSH-Support. Ersatzweise installieren wir daher das für Debian verfügbare Paket, das auch die Start- und Stop-Skripte installiert.
wget http://ftp.de.debian.org/debian/pool/main/a/ajaxterm/ajaxterm_0.9-2_all.deb
dpkg -i ajaxterm_0.9-2_all.deb
oder
apt-get install ajaxterm
Ajaxterm horcht standardmäßig auf Port 8022 auf eingehende Verbindungen. Die Kommunikation zwischen dem Webbrowser und dem Webserver erfolgt aber unverschlüsselt. Damit die über das Netz übertragenden Daten geschützt werden, sollte man einen SSL-Webproxy installieren, der die Zugriffe dann auf den lokalen Port von Ajaxterm umleitet. Der Apache-Webserver bietet praktischerweise sowohl SSL- als auch Proxy-Funktionen.
Ist Apache2 noch nicht installiert, so erledigt dies der Befehl
apt-get install apache2.2-commom apache2 openssl
Für den Betrieb als SSL-Server setzt Apache ein Zertifikat voraus. Ein selbstsigniertes Zertifikat schnell selbst erzeugen und erspart den Aufwand der Verwaltung einer CA oder die Kosten, wenn das Zertifikat von einer externen CA signiert wird. Die Erzeugung dieses Zertifikats erfolgt mit
mkdir /etc/apache2/ssl/; cd /etc/apache2/ssl/; openssl req -new -x509 -days 365 -keyout server-rsa-key.pem -out server-cert.pem
Wenn ein Key in verschlüsselter Form vorliegt (und mit einer Passphrase gesichert ist), muß die Passphrase bei jedem Neustart des Apache Daemons neu eingegeben werden. Wenn der Key im Klartext vorliegt, ist das nicht notwendig. Um Key zu entschlüsseln und die Passphrase zu entfernen ist der folgende Aufruf notwendig:
openssl rsa -in server-rsa-key.pem > server-key.pem
Die Passphrase wird noch einmal benötigt, um den Key zu entschlüsseln. Jetzt kann der Key geladen werden, ohne das eine Passphrase abgefragt wird.
Anschließend aktiviert man für eine Neuinstallation noch das SSL- und das Proxy-Modul im Apache:
a2enmod ssl
a2enmod proxy
a2enmod proxy_http
In der Datei ports.conf definiert die zusätzliche Zeile listen 443 den HTTPS-Port. Zuletzt benötigt der Apache noch eine Konfigurationsdatei für den auf Port 443 horchenden virtuellen Server. Am einfachsten kopiert man dazu die Datei für den am Port 80 lauschenden Server und modifiziert diese:
cd /etc/apache2/sites-available/
cp default ssl
In der Datei ssl fügt man dann die Portnummern 443 zur Konfiguration des neuen virtuellen Servers hinzu:
NameVirtualHost *:443
<VirtualHost *:443>
Der HTTPS-Port lässt sich prinzipiell auf jeden anderen Port legen, die Wahl muss nur mit der in ports.conf übereinstimmen.
Zusätzlich fügt man in ssl noch folgende Zeilen hinzu:
SSLEngine On
SSLCertificateFile /etc/apache2/ssl/server-cert.pem
SSLCertificateKeyFile /etc/apache2/ssl/server-key.pem
ProxyRequests Off
<Proxy *>
Order Deny,allow
Allow from all
</Proxy>
ProxyPass / http://<server-ip>:8022/
ProxyPassReverse / http://<server-ip>:8022/
<server-ip> ist durch die IP-Adresse des Servers zu ersetzen.
Der Befehl a2ensite ssl aktiviert nun die Konfiguration für den SSL-Betrieb.
Um die neue Konfiguration zu übernehmen, ist ein Neustart des Servers notwendig: /etc/init.d/apache2 restart. Der Aufruf des Server im Browser per HTTPS zaubert dann Ajaxterm auf den Schirm, in dem man nun seinen Usernamen und sein statisches Passwort eingeben kann. Praktische Hinweise zur Konfiguration liefert auch die Homepage von Ajaxterm.
Dieses Howto basiert auf diesem Artikel von Daniel Bachfeld.
Tags: Ajaxterm, Apache, Login-Shell per Webinterface, Proxy, SSL
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Letzte Änderung des Artikels: 2007-09-17 19:32
Autor: Topnetworks e.K.
Revision: 1.36
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